Naja, alle meine Entwürfe für ein eigenes Kleid haben einen kleinen Anteil Spitze dabei. Irgendwie gehört das für mich darein und außerdem kann man damit so schön die breiten Schultern optisch verkleinern, ohne dass das Kleid bis oben wirklich geschlossen sein muss. Also brauche ich eben die richtige Spitze für mein Brautkleid.

Nur – auch hier bin ich auf mein altbekanntes Problem gestoßen: entweder bin ich zu anspruchsvoll, oder es ist einfach noch keiner auf die Idee gekommen, die Spitze, die ich gerne hätte, zu produzieren. Also habe ich angefangen, mich mit der eigenen Herstellung von Spitze zu befassen. Zuerst dachte ich an klöppeln, aber da sind die Einstiegskosten recht hoch und es klang alles so kompliziert. Nach längerer Suche habe ich dann zwei Varianten gefunden, die tauglich erschienen – occhi und irische Spitze. Also habe ich kurzerhand aus Fimo ein Schiffchen für Occhi gebastelt und mit Wollresten einen ersten Versuch gestartet:

Ok, man muss vielleicht ein bisschen abstrahieren, um sich das Ganze in feiner, regelmäßiger und mit glänzendem weißen Garn vorzustellen, aber ich finde schon, dass es was werden könnte…was ich besonders nett an dieser Technik finde ist, dass man kleine Perlen mit einbauen könnte. Und natürlich, dass es zwar ein wenig reliefartig ist, aber nicht so sehr nach Häkeldeckchen aussieht.

Spitze – Spitze

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