Eisblumen

Vor einiger Zeit habe ich es mir in den Kopf gesetzt gehabt, einen besonderen Ausschnitt zu kreieren. Ein Blumenausschnitt – also viele halbe Kreise rund um mein Gesicht. Sieht wunderschön aus und ist unbestritten eines meiner Lieblingsstücke (derzeit). Aber ob ich mir so eine Arbeit nochmal mache, weiß ich noch nicht genau. Oder zumindest nicht genau die selbe 🙂 Und da es heute so wunderbar kalt war, habe ich kurzerhand ein paar Fotos auf dem Eis machen lassen, eine Eisblume halt.

Zur Fertigung: Ich habe also mit dem Zirkel eine Vorlage aus Pappe gemacht und sorgfältig auf den Stoff und die Einlage übertragen. Ich habe übrigens die Einlage auf beide Ausschnittseiten (Schnitteil und Beleg) aufgebügelt, damit der Ausschnitt etwas mehr Stand hat und leicht absteht. Was bei einem solchen Ausschnitt besonders kniffelig ist, sind die schmalen Wechsel zwischen den einzelnen halb en Kreisen. Denn wenn man hier einfach nur die Nadel in dem Stoff stecken lässt und dreht und weiternäht, dann sieht es nach dem Wenden nicht gut aus. Also ist es nötig, exakt drei Stiche (natürlich je nach Länge) sehr gerade zwischen den Kreisen zu machen. Nach dem Wenden sieht es dann so aus, als ob es ganz spitz sei. Danach wenden und nochmal absteppen. Das alles ist recht langsame Arbeit und besonders bei solchen besonderen Varianten zahlt sich sorgfältiges Bügeln aus.

Ganz wichtig ist es auch hier, die Abstände gut zu vermessen, also den Ausschnitt sorgfältig an die eigenen Maße anzupassen. Damit er so wunderbar leicht am Hals und trotzdem halsfern absteht und den Kopf quasi zum Stempel der Blume zu machen. Dafür habe ich dem Fall einen Schnitt genommen, den ich schon einmal ausprobiert hatte (ich gestehe), aber natürlich ist es manchmal bei solchen Detailexperimenten gut, nicht gleich alles neu machen zu wollen.

Blumenausschnitt – kaltes Lieblingskleid

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